Mir liegt das Wohl von Kindern im Allgemeinen und das von behinderten Kindern im Besonderen sehr am Herzen. Ich möchte das Leben für sie ein bisschen lebenswerter machen. Deshalb habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, immer wieder kehrende Fragen von Behinderten und Nichtbehinderten zu sammeln und in "Familienbüchern" zu bearbeiten.
Der komplette Erlös aus dem Verkauf der Bücher soll wohltätigen Zwecken zufließen, deshalb ist der Vertrieb nicht über einen Verlag organisiert.
Ich arbeite als Hörgeschädigtenpädagogin an einer Schule für Hörgeschädigte und Sprachbehinderte in Karlsruhe. Im Rahmen meiner Arbeit werde ich häufig mit Sorgen, Nöten und Problemen von behinderten Kindern und deren Familien konfrontiert. In vielen Gesprächen konnte ich den Wunsch nach "Normalität und mehr Toleranz" heraushören.
Mein persönliches Anliegen ist es, die Menschen durch meine Bücher miteinander ins Gespräch zu bringen. Je stärker die Bereitschaft auf allen Seiten ausgeprägt ist, sich füreinander zu engagieren, desto günstiger sind meines Erachtens die Aussichten für eine gelingende Integration.
"Gemeinsam und nicht: einsam", das ist mein Idealismus, für den ich kämpfe.
Die Resonanz, die ich erhalte, ist mehr als positiv und kommt keineswegs nur von Behinderten und deren Familien. Viele Eltern nutzen die Bücher, um ihre Kinder mit dem Thema Behinderung zu konfrontieren und viele ältere Menschen gaben mir die Rückmeldung, durch die Bücher neuen Lebensmut gefunden zu haben.
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